Bartagame ▷ Die artgerechte Haltung im Terrarium

Eine Gattung der Unterfamilie Agame sind die Bartagame, oder Pogona. Diese Tiere haben den Name wegen ihres Bartes, den sie bei Gefahr oder Balzverhalten aufstellen, bekommen. Diese Echsen sind besonders beliebt und häufig im Terrarium aufzufinden.

  • Haltung im Terrarium & artgerecht
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  • Wie groß & wie alt?
  • Alter & Futter
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Bartagame

Allgemeines zur Bartagame

Die Bartagame oder Pogona gehören zur Unterfamilie der Agame, bzw. Echsen. Diese Reptile sind für Anfänger sehr geeignet, da sie ziemlich unkompliziert sind und auch handzahm sein können. Ihr durchschnittliches Alter liegt zwischen 10 und 15 Jahren und erreichen eine Gesamtlänge von maximal 60cm. Diese Gesamtlänge ist allerdings von der Art abhängig. Sie bringen ein Gewicht von maximal 500g auf die Waage. Ihr natürliches Vorkommen ist in Australien. Genauer gesagt in trockene- oder halbtrockene Steppen. Diese Echsen sind tagaktive und wechselwarme Tiere. Je nachdem welche Art zu halten möchtest, variieren die Kosten zwischen 50€ bis zu 200€.

Heizkabel Terrarium verlegen

Haltung im Terrarium

Der erste Schritt und das Wichtigste bevor die Bartagame gekauft werden, ist die Recherche dieser Gattung. Des Weiteren ist die Anschaffung des Terrariums, bzw. die Installation der richtigen Technik erforderlich. Die erforderliche Mindestgröße des Terrariums beträgt 150cm x 80cm x 80cm und sollte auf keinen Fall unterschritten werden. Diese Größe richtet sich nach der Haltung eines Agame. Sie können alleine gehalten werden, oder auch in Gruppen. Bei einer Gruppenhaltung ist von einer Haltung mit zwei Männchen abzuraten, da diese sich bekämpfen würden. Es hat sich herausgestellt, dass die Kombination aus einem Männchen und zwei Weibchen am besten verläuft. Bitte beachte aber, dass die Terrarium Größe, dann auch größer ausfällt. Deren Haltung ist meldungspflichtig!

Besonders wichtig ist, dass die Tiere genügt UV-Licht bekommen und genügend Wärme. Die Bartagame benötigen eine Temperatur um die 30°C und darf an gewissen Stellen ca. 40°C erreichen. Außerdem sollte tagsüber die Luftfeuchtigkeit um die 60% betragen. In der Nacht darf die Temperatur auf 20-24°C sinken.

Einrichtung für Bartagame

Da wie schon erwähnt die Bartagame in Wüsten, bzw. Steppen leben, ist die Einrichtung des Terrariums an diese natürliche Umgebung anzupassen. Also empfiehlt sich ein Wüstenterrarium, mit guter Heiz- und Lichttechnik, da die Tiere eine hohe Temperatur und UV Strahlung benötigen. Des Weiteren sollte der Bodengrund aus einem Sand und Steingemisch bestehen, da ein reiner oder feiner Sand nicht gut für die Tiere ist. Außerdem sind Äste und eine gute Rückwand wichtig, da sie gute Kletterer sind und des Öfteren auch ihr Revier von oben aus kontrollieren. Es wird empfohlen Höhlen zu erschaffen, damit sie sich beim Paarungsstress zurückziehen können, da es die Weibchen in dieser Zeit ziemlich schwer haben.

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Die Ernährung der Bartagame

Wie die meisten Agame fressen sie Lebendfutter und pflanzliche Kost. Da die Pogona die verspeiste Nahrung speichern kann, empfehlt es sich die Tiere 2-3 Mal die Woche zu füttern. Unter Lebendfutter versteht sich:

  • Grillen, Heimchen oder Heuschrecken
  • Fliegen oder Mücken
  • Würmer, bzw. Mehlwürmer
  • Käfer
Bartagame Jungtiere

Die Verfüttern von Mehlwürmern sollte allerdings eher selten erfolgen, da sie einen hohen Fettanteil besitzen. Außerdem fressen sie Pflanzen, Gemüse , Obst und Salat. Jungtiere sollten täglich 1-2 Stücke Lebendfutter bekommen, die zusätzlich auch mit Kalzium und Vitamine zu bestäuben sind. Bei erwachsen Tieren reichte eine wöchentliche Verfütterung von Lebendfutter, da diese Reptilien in diesem Alter fast Vegetarier sind. Ausgewachsene Bartagame ernähren sich hauptsächlich nur noch von pflanzlicher Kost.

Die Winterruhe von Bartagame

Anders als andere Tiere halten die Bartagame eine Winterruhe und keinen Winterschlaf. Die Winterruhe entsteht durch die abnehmende Helligkeit am Tag und durch das Senken der Temperatur. In der Winterruhe wird hauptsächlich der Fett der Leber abgebaut, welche für die Tiere notwendig ist. Die Dauer ist immer von Tier zu Tier unterschiedlich, aber in der Regel zwischen 2 bis 3 Monaten.

Die Winterruhe kann auch im Oktober starten, da man einfach die tägliche Lichtdauer dann weniger reduziert. Die tägliche maximale Lichtdauer ist alle 3 bis 4 Tage zu reduzieren und sollte binnen 4-6 Wochen komplett heruntergefahren werden. Sobald die Winterruhe begonnen hat, sollen die Tiere nicht mehr gefüttert werden, aber das Wasser gehört noch täglich gereinigt und hin und wieder darf Salat ins Terrarium gegeben werden. Nach den 2- 3 Monaten Winterruhe, ist die maximale Lichtdauer wieder innerhalb von 4-6 Wochen wiederherzustellen.

Verwendete Literatur

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Letzte Aktualisierung am 28.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API